Loretta Lynn erinnert sich an ihrem Jahrestag an ihren verstorbenen Ehemann: „Ich wünschte wirklich, er wäre noch hier“

 Loretta Lynn erinnert sich an ihren Jahrestag an ihren verstorbenen Ehemann: „Ich wünschte, er wäre noch hier“

Loretta Lynn teilte eine Erinnerung an ihren Ehemann, Oliver Lynn, Jr. (auch bekannt als „Doolittle“), anlässlich des 74. Jahrestages des Paares am Montag (10. Januar).

„Vor 74 Jahren hat sich mein Leben für immer verändert, als ich Doolittle geheiratet habe“, sagt Lynn schreibt neben einem Bild des Paares, das Seite an Seite lächelt. „Wir hatten 48 Jahre zusammen und ich wünschte wirklich, er wäre noch hier! Ich vermisse ihn.“

Sie fügt auch den Hashtag „#loveisthefoundation“ in ihren Beitrag ein, in Anspielung auf ihr Studioalbum von 1973 und den gleichnamigen Song. „Love Is the Foundation“ war Lynns siebter Nr. 1-Hit als Solo-Country-Künstlerin.



Lynn und Doolittle heirateten am 10. Januar 1948, als sie gerade 15 Jahre alt war und er 21 Jahre alt war. Die Country-Legende hat ihrem Mann lange Zeit sowohl die Inspiration für zärtliche Liebesballaden wie „Love Is the Foundation“ zugeschrieben als auch die Förderung der praktischen Aspekte von auch ihre Karriere. Er schenkte der Sängerin ihre erste Gitarre und drängte sie trotz ihrer Bühnennerven zum Auftritt. Das Paar bewarb ihre Debütsingle „I’m a Honky Tonk Girl“ selbst, indem es Kopien an Radiosender verschickte, und machte die lange Fahrt von ihrem damaligen Zuhause im US-Bundesstaat Washington nach Nashville, damit Lynn konnte ihr Grand-Ole-Opry-Debüt geben 1960.

Das Paar hat auch sechs Kinder zusammen großgezogen, von denen viele Lynns musikalische Talente geerbt haben. Die vielleicht bekanntesten der Lynn-Kinder sind die Zwillingsschwestern Peggy und Patsy, die in den 1990er Jahren ein CMA-nominiertes Duo, die Lynns, gründeten.

Die 48-jährige Ehe von Lynn und Doolittle hatte mehr als genug Aufruhr. Er war ein Alkoholiker, der Lynn routinemäßig betrog und sie körperlich misshandelte. Ihre Songs 'Fist City' und 'Don't Come Home A-Drinkin' (With Lovin' on Your Mind)' wurden von seiner Untreue und seinem starken Alkoholkonsum inspiriert.

Trotzdem stand die Sängerin ihrem Mann zur Seite.

„Ich habe ihn nicht gebraucht, aber er war der Vater meiner Kinder. Warum Herzen für mich auf dem Boden liegen lassen? Ich musste an meine Kinder denken“, erklärte sie CBS 2002 auf die Frage, warum sie in der Ehe geblieben sei.

Doolittle starb 1996 und Lynn sang 'Wouldn't It Be Great?', ein Lied, das sie für ihren Mann geschrieben hatte , zu ihm, während er im Sterben lag. Damals waren sie fast fünf Jahrzehnte verheiratet.

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